Vallesanta Corde und die Massen des deutschen Volkes sind kein allzu veträgliches Kombinat. Ein Konzert auf dem Riesenfestival in Darmstadt hat gezeigt, dass wir zwar auch in solch einer Situation tolle Musik machen können, der parallele Bass- und Gitarrenlärm von Bands wie den Killerpilzen oder JBO unserer Stimmung jedoch nicht unbedingt zuträglich sein muss. Seit diesem Wochenende hasse ich offiziell größere alkoholisierte Menschenansammlungen, die (weil im Kollektiv) zwangsläufig zu Dummheit neigen. Unser Hotelzimmer verhieß eine letzte Zuflucht. Allerdings gestaltete sich der Ausblick aus unserem Zimmer, ohne Übertreibung, genau wie auf dem unten aufgeführten Bild. Guten Abend, gute Nacht!
Playmobeat haben die Megaphone für sich entdeckt. Endlich können wir alle gleichzeitig Schlagzeug spielen und uns trotzdem noch unterhalten. Für die Proben ist das wirklich ein Gewinn. Für unsere Auftritte bedeutet das außerdem: dreistimmiger Zerrgesang, unflätige Ansagen und demonstrative Meinungsfreiheit.
Mein Beatstudio spielt nun mit dem Neusten vom Neusten der Computertechnik. Die Möglichkeiten gehen ins Unendliche und die Sounds gefallen sogar mir! Bezüglich dem oben aufgeführten neu entdeckten Menschenmassenhass, musste ich sofort ein neues Stück schreiben, das es auch bald zu hören geben wird. Es heißt “Die breite Masse”.
Allgemeines Befinden: 12 Punkte.

Die Vallesanta-Tour war wieder mal ein tolles Erlebnis. Wir hatten viel Spaß, konnten uns gut leiden, haben viel und heftig deftig gegessen und zudem noch erfolgreiche Konzerte gegeben. Ein guter Monat! Die Sonne schien uns auf’s Haupt und so wurde die ganze Unternehmung beinahe zu einem Urlaub.
Playmobeat sind wieder am Proben!
Durch die lange Abwesenheit von Chris haben sich einige schlimme Ideen angesammelt, die verwirklicht werden wollen. Die Proberaum-Nachbarn dürfen wieder verzweifeln.
Das Aktuelle Beatstudio war am Wochenende gleich zweimal in Berlin zu hören!
An dieser Stelle vielen Dank für euren Besuch, jetzt werde ich im stillen Kämmerchen erstmal mein neues Maschinchen auf Vordermann bringen und das nächste Mal wird dann zur After-Football-Party mit neuen Soundwelten aufgefahren!!
Electric Krause spielt heute abend endlich wieder zusammen im Schlot. Für uns wird nicht nur das Konzert spannend, wir dürfen heute auch das erste Mal unsere neue CD anhören! Da ich bei der finalen Abmischerei nicht dabei war, freue ich mich schon sehr auf das, was der Herr Krause da getüftelt hat.
Allgemeines Befinden: Voller Ideen.
YEAH! Schaut euch das mal an:
Sticks 04/10 DVD des Monats:
“Diese DVD ist der absolute Knaller! Jeder, der sich für die Kreativität des Schlagzeugsspielens begeistert, muss diese Aufnahme unbedingt sehen. Denn was die drei Freunde und Trommlerkollegen Andi Bühler, Chris Heiny und David Pätsch mit PlaymoBEAT zelebrieren, durchbricht nicht nur herkömmliche Formate visueller Perspektiven, auch die Musik des Akustik-Trios bietet mit Groove-orientierten Drum-Kompositionen einen wahren Krimi für den Gehörgang.
Vier bis ins kleinste Detail ausgecheckte Drum-Tunes sind zu erleben, wobei die drei Schlagzeuger dermaßen tight zusammenspielen, als würde jeder einzelne die Motorik des nächsten antriggern.
PlaymoBEAT ist kein abgedrehtes Rumgeholze von wilden Schlagzeugern, sondern das wohlgetimte Konzept kreativer Trommler, die mit Disziplin und hoher Spieltechnik das Wesen des Schlagzeugspielens in einer gewaltigen Dosis aufblühen lassen und dabei eine ungeheuere Magie freisetzen. Sehr kreativ ist auch die Kameraführung, die mit zum Teil extremen Perspektiven (Over-Head und Close-Ups) die Spannung dieses Drum-Acts und auch die außerordentlich dynamischen Spielweisen stilvoll einfängt.
Der DVD-Sound ist transparent und tontechnisch ist es gelungen, drei parallel gespielte Drum-Kits detailliert abzubilden. Nun, aufgenommen wurde der 35-minütige Silberling schließlich im Saal 2 des legendären Berliner Funkhauses. Und hier hinein begibt man sich als Zuschauer, nach einem richtig lustigen DVD-Intro, das zunächst die Alttags-Parallelwelten von drei Schlagzeugern begleitet, um schließlich in den PlaymoBEAT-Kosmos zu entführen.
Das muss man gesehen, gehört und erlebt haben.
Unbedingt empfehlenswert!”